Ein sehr persönlicher Bericht
von Andrea aus Wien

 

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Gedanken und Texte 
bis 2001

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Gedanken und Texte 
ab 2002

Betrachtungen aus Sub-Sicht

Betrachtungen aus Dom-Sicht

zuletzt geändert am 18. November 2001

zuletzt geändert am 4. April 2010

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Ein wenig über mich ... (16. Februar 2010)

Ich bin 44 und beschäftige mich seit Anfang 1999 intensiv mit dem Thema SM. Ich bin allein erziehende Mutter eines Sohnes und lebe in Wien.

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich habe in diesen Jahren wirklich sehr viel über mich und meine Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse erfahren - eine Frage, die ich jedoch noch immer nicht beantworten kann, ist jene nach der Ursache für meine Freude an SM. Ich wurde in meiner Kindheit oder Jugend nicht missbraucht oder misshandelt und kann mich auch an keinen direkten Auslöser für meine Neigungen erinnern. Es gibt sie einfach, sie war irgendwie immer da und war auch irgendwie immer (selbstverständlicher) Bestandteil meiner Sexualität.

Eine Zeit lang hat mich die Frage nach der Ursache beschäftigt - nie jedoch besonders intensiv oder gar quälend. Ich habe sehr bald die Tatsache einfach akzeptiert. Ob ich jemals eine Antwort finden werde? Keine Ahnung. Aber: Ist denn das überhaupt so wichtig?!? Es geht mir gut! Das, was ich tue und bin, bereitet mir Freude, macht mir Spaß, gibt mir Berge!

Und nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Thema war auch sehr schnell klar, dass Sadomasochismus keine Krankheit, sondern einfach eine Form der Sexualität ist. Details dazu findet ihr auf Datenschlag in den Kapiteln Sadomasochismus -- Was ist das?, Die stille Revolution des DSM-IV oder: die Notwendigkeit einer sadomasochistischen Identität. und auch SM-Berichterstattung ohne Fettnäpfchen

Überhaupt findet ihr unter www.datenschlag.org viel sehr gute und zuverlässige Informationen.

Es ist sicher ausgesprochen wichtig darüber nachzudenken, ob es mir tatsächlich gut geht, und natürlich reflektiert zu handeln! Aber zerdenken brauche ich die Sache sicher nicht, also hab ich die Frage nach dem Warum bzw. dem Woher ad acta gelegt.

Als ich 1999 begann, mich mit SM intensiver auseinander zu setzen, las ich unter anderem auch einige Erfahrungsberichte. Manches darin warf neue Fragen auf, einiges entsetzte mich geradezu, aber vor allem machte mir vieles meine eigenen Gefühle verständlicher.

Erst im Nachhinein habe ich verstanden, dass alles wichtig war: Die neuen Fragen zwangen mich zum weiteren Nachdenken, mein Entsetzen führte zum Hinterfragen meiner Wünsche und Vorstellungen, und die Parallelen zu meinen Gefühlen halfen mir, mich nicht so alleine zu fühlen.

Viel ist seither passiert - und nichts davon möchte ich missen!

Alles in allem glaube ich, nun ziemlich genau zu wissen, wo ich stehe und was ich will. Ich fühle mich wohl in meiner Haut - sogar mehr denn je! Ich hätte nie gedacht, dass SM so wichtig für mich werden würde. Ich hätte nie gedacht, dass SM solche Auswirkungen auf mein Selbstverständnis, mein Selbstbewusstsein, mein Leben haben würde. 

Mehr speziell zu den Veränderungen in meinem Leben durch SM findet ihr unter Die andere Seite beim Menüpunkt "Artikel" bzw. unter Der Weg ist das Ziel.

Eine Frage, die sich mir anfänglich absolut nicht gestellt hat, war die, ob ich Sub oder Top bin - mir war von Anfang an klar, dass ich Sub bin. Dass sich diese Sichtweise im August 2001 massiv zu ändern begann, erstaunte wohl niemanden mehr als mich!

Jedenfalls findet ihr unter Die eine Seite die Texte, die ich bis inkl. November 2001 geschrieben habe - sie beleuchten das Thema SM aus meiner Sicht als Sub. Unter Die andere Seite findet ihr meine neuen Texte - geschrieben aus meiner Sicht als Dom.

Der Sinn und Zweck meiner Website ist recht simpel: Ich möchte Gefühle nachvollziehbar, transparent, verständlich machen. Ich möchte Unsicherheiten nehmen und aufzeigen, dass nichts unmöglich ist und dass man vor allem nicht alleine dasteht mit einschlägigen Gedanken, Phantasien, Gelüsten. 

SM ist leider immer noch ein Thema, dem gegenüber viel Unsicherheit herrscht. Darüber hinaus bestehen leider immer noch sehr viele Vorurteile. Und es ist leider immer noch so, dass viele Menschen ein schlechtes Gewissen haben, sich einfach mies fühlen, sich geradezu schämen, wenn sie SM-Bedürfnisse in sich verspüren.

Auch wenn SM nicht die Art von Sexualität ist, die alle Menschen gerne leben (müssen sie ja auch nicht - jeder soll Sexualität so leben, wie es ihm/ihr angenehm ist!), so möchte ich doch aufzeigen, dass man SM auch als völlig akzeptablen und bereichernden Bestandteil des Lebens empfinden und in den Alltag integrieren kann, ohne in irgend einer Form darunter leiden zu müssen.

Vielleicht findet ihr euch in dem einen oder anderen meiner Texten wieder, vielleicht  findet ihr sie sonst irgendwie hilfreich? Vielleicht helfen meine Texte gar Vorurteile abzubauen? Ich würde mich sehr freuen!

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Ein paar Begriffsbestimmungen

 

 

Ein paar empfehlenswerte Links (12. Februar 2007)

Es gibt genügend gute und umfangreiche Linklisten im Internet - zum Beispiel auf http://www.schlagartig.at. Hier auf meiner Website findet ihr lediglich ein paar meiner ganz persönlichen Lieblingslinks. 

Datenschlag: eine der informativsten deutschsprachigen BDSM-Sites. Begriffserklärungen, wissenschaftliche Abhandlungen, Statistiken, HowTos („Wie geht das?“; Hintergrund­informationen, Anleitungen), Lexikon u.v.m.

http://www.datenschlag.org

 

Helene: besonders umfangreiche Seite mit tollen Themen und Informationen, die man nirgends sonst findet

http://www.bdsm.at/helene  

 

Sadonis: viele Links, Informationen, Shopliste, sehr aufschlussreicher Veranstaltungskalender (inkl. Rollstuhlinfo!!!) u.v.m. - alles sehr österreichspezifisch

http://www.bdsm.at/sadonis

 

 

 

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